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Fassade des Bürgerzentrums Wermelskirchen

Sachstand und weitere Vorgehensweise

Buergerzentrum

Auch wenn sich an der Fassade des Bürgerzentrums in Wermelskirchen scheinbar nichts tut - es wird intensiv an der Planung der neuen Fassade gearbeitet. Der „Arbeitskreis Fassade Bürgerzentrum" (bestehend aus Vertretern aller Fraktionen sowie Verwaltung) hatte vorgegeben, dass die Stadtverwaltung zunächst eine energetische Untersuchung dieses Gebäudes in Auftrag gibt. Hintergrund ist, dass nicht allein die Planung der Fassade durchgeführt werden soll, sondern auch alle anderen aus energetischer Sicht wichtigen Bauteile einer Untersuchung unterzogen werden. So soll auch eine Prüfung der Fenster, der Heizung, des Daches und der Außenwände Aufschluss geben, ob außer der Fassadenerneuerung weitere Maßnahmen erforderlich oder zumindest wirtschaftlich sinnvoll sind.
 
Die Stadtverwaltung bedient sich dabei der besonderen Fachkunde der Ruhrgas AG. Das Energieversorgungsunternehmen bietet ein Sonder­programm, wonach für Rathäuser eine umfangreiche Energie­effizienz­untersuchung durchgeführt wird - und zur großen Freude des Bürgermeisters ist diese Auswertung auch noch kostenlos! Es fallen als Eigenkosten lediglich die Arbeitszeiten der Mitarbeiter im Amt für Gebäudewirtschaft sowie Sachkosten an.
 
Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in der Mitte dieses Jahres erwartet. Dann wird der AK Fassade Bürgerzentrum nach den Sommerferien über die hierin enthaltenen Vorschläge beraten, im nächstmöglichen Rat soll dann eine Entscheidung über den Umfang der Rathaus-Sanierung herbeigeführt werden. Danach wird das Fachamt einen Architektenwettbewerb durchführen, dessen Ergebnisse der Arbeitskreis und nachfolgend auch der Rat der Stadt beraten und beschließen werden. Zu diesem Zeitpunkt (etwa Frühjahr 2010) wird erst feststehen, welche neue Fassade zukünftig das Rathaus erhalten wird.
 
Für die Sanierungszeit werden voraussichtlich weitere zwei Jahre benötigt, so dass im Jahr 2012 mit der Fertigstellung der Fassade und damit dem Abbau des Sicherungsgerüstes gerechnet wird. Das heutige Sicherungsgerüst kann auch bei der Sanierung verwendet werden; es ist dann auf die heute nicht mit Gerüsten versehenen Gebäudeteile zu erweitern. Aufgrund der langfristigen Gerüstgestellung konnte das Fachamt in diesen Tagen einen günstigen Langzeitvertrag mit der Gerüstfirma vereinbaren, so dass trotzt steigender Baupreise diese Kosten langfristig günstig und kalkulierbar bleiben.