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Kein Silvesterfeuerwerk vor Fachwerkhäusern

Auch in diesem Jahr wird das neue Jahr wohl wieder mit lautem Getöse begrüßt werden. Doch nicht überall sind die heulenden Raketen, die Knallfrösche und die bengalischen Feuer erlaubt.
 
Schon bisher war das Silvesterfeuerwerk aus Gründen des Lärmschutzes in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen verboten.
 
Dieses Verbot wurde jetzt erweitert:
 
Das Sprengstoffgesetz verbietet seit dem 17. Juli 2009 aus Gründen des Brandschutzes generell, pyrotechnische Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern abzubrennen. Tatsächlich reagiert der Gesetzgeber damit darauf, dass es in einer Altstadt an Silvester vergangenen Jahres gebrannt hat. Es sind keine zusätzlichen Anordnungen zu treffen. Dieses Verbot wirkt Kraft Gesetzes unmittelbar.
Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.