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Sperrung des Wanderweges A3 / Jakobsweg im Eifgental

Durch den Sturm Xynthia am 28.02.2010 wurden im Stadtwald Wermelskirchen viele hundert Bäume entwurzelt bzw. abgebrochen und damit auch Wald- und Wanderwege versperrt und beschädigt. Ganz schlimm hat es den Wanderweg A 3 im Eifgental auf dem Teilstück zwischen Rausmühle (K 18) und Markusmühle erwischt. Das Ausmaß des Schadens und der Verwüstung konnte jetzt erst, nachdem ein Teil der umgestürzten Bäume entfernt wurde, erkannt werden.
 
Hier ist ein ca. 120 Jahre alter Fichtenbestand auf ca. 8.000 qm Fläche komplett entwurzelt worden. Etwa 80 Bäume sind dabei auf einem ca. 100 m langen Teilstück kreuz- und quer über den A 3-Weg gefallen. Bei dem Waldstück handelt es sich um eine kaum begehbare Steilhanglange, und der Weg ist dort maximal 1,20 m breit.
 
Das Freiräumen des Weges gestaltet sich außerordentlich schwierig, Die Bäume des Waldstückes mussten bzw. müssen mit Spezialforstgeräte mittels Seilwinde hangaufwärts auf eine mit Schlepper befahrbare Ebene gezogen werden. Erst jetzt konnte erkannt werden, wie es um den Wanderweg in diesem Abschnitt bestellt ist. Auf einer Länge von ca. 100 m ist der schmale, am Berghang entlang verlaufende Weg durch die großen Krater, die durch das Umstürzen der Bäume und Kippen der Wurzelteller entstanden sind, praktisch total zerstört.
 
Stadtförster Wegner: „Einen so stark zerstörten Wanderweg habe ich in meiner 20-jährigen Dienstzeit bei der Stadtverwaltung noch nicht erlebt".
 
Da der Weg in diesem Zustand überhaupt nicht mehr begangen werden kann und durch die noch vorhandenen, teilweise instabilen Bäume am Hang große Gefahr für die Waldbesucher besteht, wurde der Wegeabschnitt inzwischen komplett gesperrt und eine Umgehungsmöglichkeit ausgeschildert. Die Umgehung führt über Waldwege und -pfade über den seitlichen Höhenrücken und bedarf eines zeitlichen Mehraufwandes von ca. 30 Minuten (s. Lageplan). Die Umgehung wurde in beide Richtungen mit einem U gekennzeichnet.
 
Aufgrund der Schwere der Wegebeschädigung und der Tatsache, dass mit Maschinen dieser Streckenabschnitt nicht erreicht werden kann, wird die Sperrung aus heutiger Sicht einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.  Allerdings kann dem Wanderer durch die eingerichtete Umleitung eine zumutbare Alternative angeboten werden. 
 
Die Wanderer werden aus Gründen der eigenen Sicherheit dringend gebeten, das gesperrte Wegestück wegen bestehender, extremer Unfallgefahr zu meiden.
Gleichzeitig bittet die Verwaltung um Verständnis für die notwendige Sperrung.