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Nach 16 Tagen und gut zehn Stunden ist der Extremwanderer Marco Storsberg am Dienstag auf der Zugspitze angekommen.

Marco Storsberg am Gipfel
dpa / Florian Fiedler
Der 22-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war gemeinsam mit seinem Begleiter Dennis Bettin am 16. September in Wilhelmshaven zu der Wanderung aufgebrochen. Der Plan: Den Weltrekord von Joey Kelly unterbieten.
 
Trotz Schmerzen, Hunger und Kälte hatte das Duo täglich mehr als 50 Kilometer hinter sich gebracht. Als Nahrung diente, was die Natur am Wegesrand hergab.
 
Nach 400 Kilometern jedoch ist zumindest für Bettin Schluss: krankheitsbedingt muss er aufgeben, Storsberg kämpft alleine weiter.
 
16 Tage und 10 Stunden nach dem Aufbruch in Wilhelmshafen kommt Storsberg auf der Zugspitze an. Auf der letzten Etappe erhielt er Unterstützung von seinen Freunden aus Wermelskirchen. „Ich bin glücklich", sagte der Abenteurer aus Wermelskirchen kurz nach seiner Ankunft auf Deutschlands höchstem Berg.
 
In der Bergstation der Zugspitzbahn konnte er sich erstmals seit dem Start der Tour wieder in einem beheizten Raum aufwärmen. Außerdem gab es einen Softdrink und einen Schokoriegel: „Das war traumhaft." Für den Rückweg gönnte Storsberg sich ein Transportmittel. Mit der Gondel ging es zurück von der Zugspitze ins Tal.
  
Quelle: Focus online

dpa / Jörg Taron
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dpa / Oliver Berg
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