Einstellungen
 

Gewerbegebiet Ost ist jetzt mit Breitband versorgt

Der Breitbandausbau im Gewerbegebiet Ost ist abgeschlossen und das größte Gewerbegebiet Wermelskirchens ist jetzt auf der Überholspur mit dem Internet verbunden.

Pünktlich zum Jahresende hat die Deutsche Telekom die Arbeiten im Gewerbegebiet Ost beendet, sodass die dortigen Unternehmen nun ungehindert mit ihren Kunden und Partnern in aller Welt kommunizieren können. Bisher war die Anbindung in Wermelskirchen in Zeiten größerer Arbeitsteilung und der blitzschnellen weltweiten Datenkommunikation ein großes Problem. Die letzten Meter waren gewissermaßen der Flaschenhals, der alles ausgebremst hat. Nun sind je nach Entfernung zum nächsten Verteiler bis zu 50 MBit pro Sekunde möglich.

Auch einige nachgelagerte Ortschaften profitieren von höheren Datenraten, da sie nun auch näher an den nächsten Verteilerkästen liegen. Dabei handelt es sich um die Straßenzüge Wüstenhof, Wüstenhofer Hang, Lüffringhauser Weg, Lüffringhausen, Felsenbruch, Neuenhöhe, Töckelhausen, Kallenberg und Buchholzen.

Dem Ausbau sind Jahre der Planung und komplizierte Ausschreibungsverfahren vorangegangen. Die Stadt Wermelskirchen hat sich dabei mit vier weiteren Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises, mit der Kreisverwaltung und der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) zusammengetan, um mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und der EU den Breitbandausbau voranzutreiben.

Bürgermeister Eric Weik: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, wenigstens diesen unterversorgten Teil der Stadt endlich zeitgemäß an das Internet anzubinden. Im Gewerbegebiet Ost sitzen viele Unternehmen, die für Wermelskirchen sehr wichtig sind. Die Ortskerne sind gut versorgt, in anderen Teilen der Stadt ist leider immer noch viel zu tun. Aber wir arbeiten daran und stehen in Kontakt mit verschiedenen Netzbetreibern."

Das Problem ist immer die Lücke zwischen einem für die Netzbetreiber wirtschaftlichen Netzausbau und den tatsächlichen Kosten. Für den jetzt fertiggestellten Ausbau in Wermelskirchen betrug die Deckungslücke ca. 140.000 €, die zu 75 % durch Mittel des NRW-Wirtschaftsministeriums und der EU gedeckt werden konnten. Den Eigenanteil von 25 % hat die RBW für die Kommunen übernommen.

Insgesamt betrug die Wirtschaftlichkeitslücke für alle Ausbaumaßnahmen im Rheinisch-Bergischen Kreis ca. 1,4 Millionen €, wovon die RBW ca. 350.000 € übernommen hat.
Dateiname Dateigröße Dateityp
Presseinformation der Deutschen Telekom 207 KB