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Stellungnahme zu Zeitungsartikeln über das Durchfahrtsverbot

Zu den Vorwürfen im Wermelskirchener Generalanzeiger nimmt Bürgermeister Bleek wie folgt Stellung:

Telegrafenstraße - Durchfahrtsverbot
Quelle: rp online

Es ist unstrittig, dass das Durchfahrtsverbot noch zu oft missachtet wird, wenngleich sich nach den Feststellungen der Stadtverwaltung  90 % der Autofahrer daran halten.
 
Diejenigen, die durchfahren, haben nach den Feststellungen der Polizei teilweise die Schilder nicht gesehen oder nicht verstanden. Um das zu verbessern, habe ich morgen zu einem weiteren Abstimmungsgespräch mit der Polizei eingeladen.
 
Bei einigen Autofahrern ist allerdings eine "Wild-West-Mentalität" festzustellen, die sehr bewusst die Gültigkeit von Regeln ignoriert. Ein solches Verhalten, das wir auch beim Parken beobachten können, kann und darf die Stadt nicht hinnehmen. Dazu sind wir mangels eigener Befugnisse auf die Hilfe der Polizei angewiesen. Die Zusammenarbeit hat bisher gut geklappt und es sollte möglich sein, sie auch an diesem Punkt fortzuführen.

Ihr Vorwurf, es sei naiv, ein Schild aufzustellen und zu glauben, dass sich die Mehrheit daran hält, ist unsinnig. Erstens hält sich die Mehrheit daran, und zweitens sind Schilder unverzichtbar für ein gedeihliches Zusammenleben, denn die Alternative zu Schildern wären bauliche Maßnahmen, die keiner finanzieren kann. Mit der bestehenden Regelung wollen wir, anders als in Ihrem Vorschlag mit dem festen Poller enthalten, den Busverkehr nicht benachteiligen. Die Alternative, einen versenkbaren Poller zu montieren, der von Bussen abgesenkt werden kann, kostet einige tausend Euro. Eine Ausgabe, die nur dann gerechtfertigt wäre, wenn alle anderen Maßnahmen nicht greifen.

Freundliche Grüße
Rainer Bleek