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Rasspe kommt - Rhombus bleibt

Zu einer Feierstunde und Pressekonferenz hatte am 07.09.2007 das neue Unternehmen Rasspe Systemtechnik GmbH & Co. KG in die Albert-Einstein-Straße 15 im Industriegebiet Ost eingeladen. Das zu der Firmengruppe GFHS - Gebr. Schumacher gehörende Unternehmen wird den Geschäftssitz im nächsten Jahr komplett von Solingen nach Wermelskirchen verlegen. Die Firmengruppe hat das rd. 37.000 qm große Areal der Fa. Rhombus-Rollen erworben und vermietet das Betriebsgelände an ihre Tochtergesellschaft Rasspe.

Messer für landwirtschaftliche Maschinen

Die Schumacher-Gruppe mit Hauptsitz in Eichelhardt beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Ährenhebern, Mähsystemen, Mähmessern und Rollenführungen. Sie ist u. a. auch mit Werken in USA, Kanada und Russland vertreten.

In dieses Sortiment passt sehr gut die Produktpalette der Tochtergesellschaft Rasspe, deren Kernkompetenz insbesondere in der Produktion und dem Vertrieb von Schmiede-Mähfingern, Messerklingen, Rotorklingen und Knoterapparaten für Hochdruck-Ballenpressen besteht. Die Firma Rasspe hat z. Z. ca. 120 Mitarbeiter, wobei der neue Standort noch sehr gutes Expansionspotenzial bietet.

Bei den Kaufverhandlungen ist es gelungen, die bisherige Eigentümerin des Geländes, die Fa. Rhombus Rollen zur Rückmietung einer Teilfläche zu gewinnen, da die Fa. Rasspe derzeit das Areal noch nicht vollständig benötigt. Damit können rd. 40 Arbeitsplätze in der Räder- und Rollenproduktion, insbesondere im Segment F & E, am Standort Wermelskirchen erhalten bleiben.

Bürgermeister Eric Weik: „Ich freue mich, dass die langwierigen und schwierigen Verhandlungen zu diesem optimalen Ergebnis geführt haben und danke allen Beteiligten, insbesondere dem Immobilienunternehmen Hans Stephan, Wuppertal, für die gute und beharrliche Arbeit. Wir haben ein großes, innovatives Unternehmen gewonnen und gleichzeitig eine traditionsreiche, alteingesessene Firma am Standort halten können. Dieser Erfolg kann sich sehen lassen.“

Die Firmenvertreter betonten, dass durch die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die kompetente und schnelle Hilfe der Verwaltung die Entscheidung für den Standort Wermelskirchen maßgeblich mit beeinflusst wurde.