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Hinweis auf notwendigen Grünschnitt bei Überwuchs in den öffentlichen Verkehrsraum (Gehweg und Straße)

In Folge des vegetationsfreudigen Sommers weist die Stadt Wermelskirchen auf die Beseitigungspflicht von Überwuchs im öffentlichen Verkehrsraum hin. Nach § 30 Abs.2 des Straßen- und Wegegesetzes NW dürfen Anpflanzungen nicht angelegt werden, wenn sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Daher werden Grundstückseigentümer gebeten umgehend zu prüfen, ob Sträucher oder Äste von Ihrem Grundstück in den Verkehrsraum ragen bzw. die Sicht auf ein Verkehrszeichen verdecken.

Durch einen derartigen Überwuchs besteht eine Behinderung des Fußgänger- und Autoverkehrs. Aus diesem Grunde bittet das Tiefbauamt der Stadt Wermelskirchen den Bewuchs bis zur Grundstücksgrenze in einer Höhe von 2,50 m bei Gehwegen und von 4,50 m im Fahrbahnbereich zurückzuschneiden.

Dieser notwendige Pflegeschnitt unterliegt nicht dem Verbot gemäß § 64 Landschaftsgesetz (LG NW), welches ansonsten untersagt, in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecke, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass Schäden und Schadenersatzansprüche, die sich bedingt durch einen Überwuchs ergeben, zu Lasten des Anliegers gehen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Schütze - Straßenmeister - Tel.: 02196/710-930
E-Mail: Juergen.Schuetze@stadt.wermelskirchen.de