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Pflasterung in der Kölner Straße

Im November letzten Jahres wurde die Umgestaltung der Kölner Straße abgeschlossen. Das optische Erscheinungsbild sowie die Aufenthaltsqualität der Kölner Straße haben sich nach Aussagen von Bürgern, Passanten und Geschäftsleuten deutlich verbessert. Auch ist die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit in der Kölner Straße, wie neueste Messungen belegen, fühlbar gesunken. Die Materialauswahl der eingebauten Pflasteroberflächen leistet hierzu einen erheblichen Beitrag.

 
In der Vergangenheit sind jedoch vereinzelt Hinweise zum Erscheinungsbild der Pflasterflächen an das Tiefbauamt der Stadt Wermelskirchen herangetragen worden. Aus diesem Grund möchte die Stadtverwaltung zur Qualität der Naturstein- und Betonsteinpflasterflächen umfassend informieren.

 
Bei der Umgestaltung der Wermelskirchener Innenstadt mussten die verschiedensten Planungsansätze berücksichtigt werden. So sind die Belange des Verkehrs und insbesondere des Geschäftsverkehrs sowie die des Fußgängerverkehrs und hier auch die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Planung eingeflossen. Ein wichtiges Kriterium für die Oberflächengestaltung der Gehweganlagen ist die ebenflächige Erstellung der Gehwegbereiche. Hierzu hat der Rat der Stadt Wermelskirchen den Beschluss gefasst, maschinell hergestellt Natursteinpflaster bzw. Platten zu verlegen, um genau dieses Kriterium der gehfreundlichen Oberfläche zu erfüllen. Allerdings treten bei maschinell hergestelltem Natursteinpflaster die Schwachstellen des verwendeten Natursteins erst nach dem Einbau bzw. dem abschließenden Rütteln auf. So ist nach den ersten Einbaumonaten festzustellen, dass sich aus dem Natursteinpflaster vereinzelt Steinsplitter ablösen.

 
Im Bereich der Fahrbahn wurde in der Kölner Straße ein spezieller Betonstein eingebaut. Auch hier treten einige Abplatzungen an den Betonsteinkanten auf, die jedoch aus technischer Sicht keinen Mangel darstellen, sondern als natürliche Abnutzungserscheinungen zu bewerten sind. Diesen Sachverhalt ergab auch ein jüngst in Auftrag gegebenes Gutachten durch ein renommiertes Ingenieurbüro aus der Schweiz.

 
Neben diesen optischen Hinweisen zum Erscheinungsbild der Pflasterflächen in der Kölner Straße erhält das Tiefbauamt auch immer wieder Anfragen zum Zustand der Fugen. Hier ist anzumerken, dass bei der Erstellung von Pflasterflächen aufgrund von Witterungseinflüssen aber auch durch die normale Benutzung notwendig ist, die Verfugung in mehreren Arbeitsschritten durchzuführen. In der Kölner Straße hat der städtische Betriebshof daher bereits zweimal eine Nachverfugung vorgenommen. Bei diesen Arbeiten wurde zunächst nur Splitt eingebaut, um einen ausreichenden Schichtaufbau zu erhalten. In den nächsten Tagen beabsichtigt das Tiefbauamt der Stadt Wermelskirchen durch den städtischen Betriebshof eine Schlussverfugung vorzunehmen. Bei diesen abschließenden Einkehrarbeiten wird neben dem Splitt ein besonderes Gemisch mit hohem Anteil an bindigem Material verwandt, um die Fugen bis oben und standfest zu verschließen.

 
Während des Einkehrens von Fugenmaterial kann es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen auf der Kölner Straße kommen. Das Tiefbauamt der Stadt Wermelskirchen ist jedoch bemüht, eventuelle Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.