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Entwicklungspartnerschaft mit Costa Rica

Costa Rica
Costa Rica
Hintergrund
Der für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz GmbH) selbständige Berater Tom Pätz ist an den Bürgermeister der Stadt Wermelskirchen herangetreten, um für das Vorhaben „Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit" in Costa Rica einen kompetenten Partner zu finden.
 
Derzeit läuft in Costa Rica ein Prozess, die Abfallwirtschaft in Kommunen und Industrie in ausgesuchten Bezirken in Costa Rica zu verbessern. Wermelskirchen wurde gebeten, einen Beitrag im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft als deutsche Hilfe für so genannte Schwellenländer aktiv zu leisten. Von 20 Gemeinden in Costa Rica haben sich sieben für dieses Projekt qualifiziert. Die Stadt Wermelskirchen hat sich bereit erklärt,  sich mit dem Thema Abfallwirtschaft einzubringen.
 
Die Verbindung zwischen Wermelskirchen und einer von sieben Gemeinden in Costa Rica  soll anlässlich der Umweltmesse (28.02. - 01.03.2008)  und des vorher stattfindenden dreitägigen Workshops, Identifizierung und Ausgestaltung von Kooperationspotentialen  einer Entwicklungspartnerschaft, konkretisiert werden. Hierzu hat die Stadt Wermelskirchen die Einladung angenommen und entsendet den Bürgermeister Herrn Eric Weik und die Leiterin des Amtes für Bauverwaltung Frau Dietlinde Ritter.
 
Der Stadt Wermelskirchen entstehen keine Kosten durch die Entwicklungspartnerschaft. Diese werden durch das BMZ  finanziert und von der gtz GmbH übernommen.
 
Zielvorstellung
Im Rahmen dieses Projektes ist es der Stadt Wermelskirchen möglich, einen umweltrelevanten Beitrag für die Entwicklung einer modernen Abfallwirtschaft in einem so genannten Schwellenland Costa Rica in Mittelamerika zu leisten. Es werden konkrete Ziele angestrebt. Die Entwicklungspartnerschaft mit einer von sieben ausgewählten Städten in Costa Rica dient dazu, beim Aufbau einer systematischen Abfallentsorgung, Einführen des Rohstoffkreislaufs durch Recycling, Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Gleichzeitig können Kontakte zu deutschen Unternehmen hergestellt werden. Internationale Erfahrungen und Informationsaustausch werden zur Schaffung neuer Geschäftsfelder möglich. Fünf deutsche Firmen haben bereits ihre Teilnahme an der Messe zugesagt. Dieses Engagement zeigt auch ein Interesse bei der deutschen Wirtschaft, das nicht unbeachtet bleiben sollte.
 
Bei den vielen weltweiten „Umweltproblemen" stellen diese Aktivitäten der Stadt Wermelskirchen einen kleinen Beitrag zu einer umweltbewussteren Welt dar.