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Restarbeiten am Forstwirtschafts- und Wanderweg "Hohe Mark" in Pohlhausen ab Montag

Aufgrund der angesagten guten Witterungsverhältnisse werden ab Montag, dem 05.05.2008, die Restarbeiten im Bereich des Weges in Pohlhausen durchgeführt.

Dies sind insbesondere der Einbau von Schottermaterial als letzte Deckschicht (Feinschicht), Herrichtung der Böschungen und anschl. Einsaat dieser mit Wildgräsern und Kräutern.

Die Arbeiten werden ca. drei Tage dauern (abhängig von der Witterung). Es kann in diesem Zeitraum zu Behinderungen für die Waldbesucher kommen. Die Stadtverwaltung bittet hierfür um Verständnis.

Der Ausbau des Weges in dieser Form war notwendig, da es sich um einen wichtigen Forstwirtschaftsweg handelt und dieser nach dem Sturm „Kyrill" durch den Einsatz der schweren Rückefahrzeuge und durch ca. 180 LKW-Fahrten zum Abtransport des Sturmholzes sehr stark strapaziert wurde.

Gleichzeitig wurde im Zusammenhang mit der Wegebaumaßnahme auch das im letzten Jahr mit dem Forstamt, der Feuerwehr, der Forstbetriebs-gemeinschaft Wermelskirchen und der Verwaltung vereinbarte Konzept zur Bekämpfung von Waldbränden umgesetzt, nach dem die Hauptwirtschaftswege feuerwehrbefahrbar auf mindestens 3,60 m Wegebreite angelegt bzw. ausgebaut werden müssen. Bei drei Waldbränden in Wermelskirchen im letzten Jahr wurde noch einmal deutlich, dass für die Feuerwehr nur ein unzureichendes Hauptwegenetz zur Bekämpfung von Waldbränden besteht. Dieses Manko muss jetzt so schnell wie möglich beseitigt werden. Eine Umsetzung erfolgte bereits z. B. in den Bereichen Kenkhausen,  Bechhausen, Herrlinghausen und Eipringhausen.

Durch den LKW-fähigen Ausbau dieses Weges wird es in Zukunft möglich sein, einen Großteil des anfallenden Holzes über Heintjesmühle abzufahren und damit den engen und gefährlichen Bereich zwischen Wanderparkplatz und Kreisstraße (Pohlhauser Straße) deutlich zu entlasten. Diese Verbesserung kommt auch insbesondere den Anliegern zugute. 

Für den Ausbau der Forstwirtschaftswege werden und wurden EU-Fördermittel in Anspruch genommen. Beantragt sind diese Mittel auch für Pohlhausen. Nach den EU-Richtlinien für die Instandsetzung von Forstwirtschaftswegen müssen diese Wege eine Mindestfahrbahnbreite von 3,60 m aufweisen, mit mindestens 40 to belastbar sein und einen LKW-fähigen Kurvenradius aufweisen. Ebenso wird die Befestigung von Holzlagerplätzen gefördert.

Letztendlich dienen diese Maßnahmen der langfristigen Pflege und Erhaltung unserer Wälder (sowohl privater als auch städtischer)  und deren Naher-holungsfunktionen.