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Halten und Mitführen von Hunden

Gemäß des Landeshundegesetzes in Verbindung mit der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Straßen und in den Anlagen der Stadt Wermelskirchen sind Hunde auf Verkehrsflächen und in Anlagen an der Leine zu führen. Gefährlichen Hunden ist ein Maulkorb anzulegen.
 
Durch Hunde verursachte Verunreinigungen auf den Straßen (Gehwegen) und in den Anlagen sind unverzüglich vom Tierhalter oder Tierführer zu beseitigen.
 
Weiterhin ist zu beachten, dass gemäß § 2 Abs. 3 Landesforstgesetz Hunde im Wald außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden dürfen. Dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen jagdlicher Tätigkeiten sowie für Polizeihunde in Ausübung ihres Dienstes.
 
Verstöße gegen diese Vorschriften stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit erheblichen Geldbußen geahndet werden können.
 
Zusätzlich ist zu beachten, dass gemäß § 25 Landesjagdgesetzes die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen befugt sind, wildernde Hunde abzuschießen. Als wildernd gelten Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Führers Wild aufsuchen, verfolgen oder reißen, die im Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
 
Unabhängig von diesen Vorschriften ist das Betreten von landwirtschaftlichen Nutzflächen (unter anderem auch Wiesen und Weiden) prinzipiell verboten. Das Recht auf ausschließliche Nutzung der Flächen hat der Eigentümer.
 
Falls noch Informationsbedarf besteht, steht das Ordnungsamt der Stadt Wermelskirchen für Fragen zur Verfügung.