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Kindertheater war ein voller Erfolg...

Am 17.09.2008 wurde zum Start der neuen Theatersaison 2008/2009 das Kindertheaterstück „Kleiner Eisbär, hilf mir fliegen“ vor knapp 300 Wermelskirchener Kindern aufgeführt. Zu den Besuchern zählten Gruppen der Kindergärten Wunderwelt, Wirtsmühle, AWO, Herrlinghausen, Bussardweg, Danziger und Berliner Straße sowie des Katholischen Kindergartens. Auch die zweite Schulklasse der Grundschule Ost ließ sich die Geschichte von dem kleinen Eisbären Lars nicht entgehen. Alle Kinder, wie auch die Eltern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen waren entzückt von der bezaubernden Spielweise der Darsteller. Anders als bei Puppentheatern kam in diesem Stück ganz besonders die schauspielerische Leistung der Akteure an, die mit ihrer Mimik und Sprechweise die Charaktere der Tiere hervorragend verstärkten.

In der Geschichte von Hans de Beers ging es um einen kleinen Eisbären namens Lars, der davon träumte einmal wie die Möwen fliegen zu können. Dabei lernte er Yuri, den kleinen Papageientaucher, kennen, den es von weit her zu ihm an den Nordpol verschlagen hatte. Yuri träumte ebenfalls vom Fliegen, denn sein Flügel wurde durch eine Öllache verklebt. Schnell freundeten sich die beiden an, und Lars half dem kleinen Papageientaucher, seinen Flügel in einer warmen Quelle zu reinigen. Das fühlte sich zwar gut an, dennoch stellte sich die Flugfähigkeit nicht wieder her. Plötzlich sahen sie einen riesigen, bunten Heißluftballon. Neugierig wie immer, musste Lars den Korb mit allen Gerätschaften genauer untersuchen. Noch bevor Lars und Yuri es richtig bemerkten, hob der Ballon schon ab und schwebte mit seinen blinden Passagieren hinauf in stiebende Schneeflocken. Doch selbstverständlich gab es ein Happy End. Lars stellte nun fest, dass sein Glück nicht in den Lüften lag, sondern es ist viel schöner war, einen guten Freund zu haben, der auch noch fliegen konnte.

Dies war bestimmt nicht das letzte Kindertheater des Wittener Kinder- und Jugendtheaters welches die Wermelskirchener Kinderwelt begeisterte und sogar „Bauchkribbeln“ verursachte (wie eine dreijährige Besucherin verriet) …