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Eröffnung der "Auschwitzdokumentation" und der Ausstellung "Die weiße Rose"

Eröffnung der "Auschwitzdokumentation" der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen und der Ausstellung "Die weiße Rose" am Dienstag, dem 21.10.2008 um 19:30 Uhr im Bürgerzentrum
 
Der Begriff "Die weiße Rose" ist für die meisten Deutschen ein Synonym für die Schrecken des sog. "Dritten Reiches" in ihrer schlimmsten Ausprägung. Viele verbinden diesen Ausdruck mit den Geschwistern Scholl, mit Opposition und Widerstand, aber auch mit der systematischen Verfolgung und Vernichtung von jüdischen Mitmenschen. Allein die Verwendung des Begriffes "Vernichtung" im Zusammenhang mit Menschen mutet uns heute unvorstellbar an und ist nur zu erklären im Zusammenhang mit der Perversion des Nazi-Regimes. Wer in diesem Zusammenhang "Vernichtung" hört, denkt fast unweigerlich an Auschwitz, das KZ, das Vernichtungslager. Nicht zuletzt solche Einrichtungen waren es, die den Widerstand, also letztlich auch "Die weiße Rose", hervorgerufen haben.
 
Zu diesem Widerstand wird eine Ausstellung der Stiftung "Die weiße Rose" präsentiert.
 
Unsere Aufgabe ist es, die Erinnerung an diese Verbrechen wach zu halten und diese an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Dies ist eine Aufgabe insbesondere der Schulen.
 
Mit besonderem Engagement hat sich die Städtische Hauptschule Wermelskirchen dieser Aufgabe gewidmet. 
 
Bürgermeister Eric Weik: "Ich freue mich, dass unsere Städtische Hauptschule und allen voran die Lehrerin Marie-Louise Lichtenberg die schwierige Aufgabe übernommen hat, das Rahmenprogramm zur Eröffnung dieser sehenswerten Ausstellung zu gestalten".
 
In einem Projekt der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen haben sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema "Nationalsozialismus" beschäftigt und in diesem Zusammenhang auch das Konzentrationslager Auschwitz besichtigt.
 
Die tiefen Eindrücke, welche die Schülerinnen und Schüler durch dieses Projekt gewonnen haben, führen zu einer überaus eindrucksvollen Veranstaltung zur Eröffnung der Ausstellungen der "weißen Rose" einerseits und der Ergebnisse des Schulprojektes andererseits.
 
Diese Eindrücke waren so nachhaltig, dass 26 Schülerinnen und Schüler auch nach der Entlassung aus der Schule bereit sind, das Rahmenprogramm zu gestalten und die interessierten Besucher "auf eine Reise mitzunehmen", die diese sicherlich ebenso beeindrucken und "mitnehmen" wird, wie es die Schülerinnen und Schüler während des Projektes erfahren haben.
 
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine eindrucksvolle, lange nachwirkende Zeitreise. Ich freue mich auf Sie.

Um das Programm für die Ausstellungseröffnung zu sehen, klicken Sie hier>>>