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Grabgestaltung

Grabstätte im Heckenfeld
Grabstätte im Heckenfeld
Eine Grabstelle war und ist von je her mehr als das Grabmal mit den einzelnen gepflanzten Blumen und Pflanzen. Es ist der Ort, an dem man gefühlsmäßig dem Toten nahe ist. Ein Ort der Zwiesprache, der hilft, mit dem Verlust eines nahen Angehörigen leben zu lernen. Das liebevolle Bepflanzen, der ordnende Handgriff und die im Jahresverlauf anfallenden Pflege werden zu wichtigen Elementen der Erinnerung und der Trauerbewältigung.
 
Grundsätzlich unterliegen alle Grabstätten auf den städtischen Friedhöfen  allgemeinen Gestaltungsvorschriften (§ 18 Friedhofsordnung).
 
  • Jede Grabstelle ist so anzulegen bzw. so zu gestalten das der Friedhofszweck und die Würde des Friedhofes in  seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt bleiben.
  • Grabstellen müssen dauernd instand gehalten werden.
  • Auf vorhandene Pflanzungen (Hecken) der Nachbargrabstätten oder der Anlage ist Rücksicht zu nehmen. Sie dürfen nicht beseitigt werden.  
  • Die Verwendung von Pflanzenschutz oder Unkrautbekämpfungsmittel sind bei der Grabpflege nicht gestattet.
  • Produkte der Trauerfloristik ( z.B. Kränze und Trauergebinde)  dürfen nicht aus Kunststoffen oder sonstigen nicht verrottbaren Materialien hergestellt sein.  
  • Das Abdecken von Grabstätten für Erdbestattungen mittels Einfassungen,  Liegeplatten oder ähnliches ist max. zu 1/3 gestattet.
Darüber hinaus gibt es auf dem gesamten Waldfriedhof  Grabstellen mit besonderen Gestaltungsvorschriften (Ausnahme: Rasenreihengrab, Baumgrab, anonymes Urnengrab). Nicht erlaubt sind dort:
 
  • das zusätzliche Einfassen der Grabstelle mit Hecken, Steinen, Metall, Glas oder ähnlichem.
  • das Verwenden von polierten Trittplatten, Kies oder anderer toter Materialien.
  • auch für Grabsteine auf dem Waldfriedhof bestehen besondere Gestaltungsvorschriften. Siehe auch Gedenkzeichen/Grabsteine