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Die Moderatorenrolle in der Zukunftswerkstatt

Mission der Moderatoren: Wir sind parteiunabhängige und ehrenamtlich tätige Bürger - kümmern uns um demografische Problemlösungen für Wermelskirchen - fördern die Qualität des Denkens in Chancen und Risiken - erstreben die Vielfalt der Argumente gegen eingefahrene Vorurteile und verharrende Positionen - Die Moderatoren unterstützen eine Politik der Offenheit und Transparenz.

Die Moderatorenrolle in der Zukunftswerkstatt:

Was ist ein Moderator?

  • 1. Ein Moderator ist ein „Mäßigender". Er trägt Sorge dafür, dass ein Gesprächsziel vereinbart wird und steuert das Format (Methode) der Diskussion auf einer möglichst sachlich orientierten Grundlage. Hierbei bewahrt er stets eine neutrale und unabhängige Grundhaltung.
  • 2. Im Allgemeinen betätigt sich ein Moderator in unterschiedlichen Aufgabenstellungen, wie bei Gesprächsführung in Gruppen und Teams, bei Veränderungsprozessen, bei der Strategieentwicklung, bei der Lösung von Konflikten oder auch bei der Gesprächsleitung in Rundfunk, TV und Veranstaltungen.

Warum gibt es Moderatoren in der Zukunftswerkstatt?

  • 1. Die Moderatoren gehören keiner politischen Partei an. Sie sind deshalb keinen parteipolitischen Grundsätzen oder Zielen und Interessen unterworfen. Sie konzentrieren ihre Tätigkeit auf die mit dem demografischen Wandel verbundenen vielseitigen Veränderungen auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten in der Zukunftsgestaltung.
  • 2. Weil der Moderator in der Zukunftswerkstatt ehrenamtlich und unentgeltlich arbeitet und keine offenen oder verdeckten Interessen vertritt, kann er die verschiedenen Interessen ohne Vorbehalte zusammenführen - und auf den höchstmöglichen gemeinsamen Lösungskompromiss oder Nenner verdichten.
  • 3. Der Moderator billigt die in der Demokratie konkurrierende Entscheidungsfindung zwischen den „politisch tätigen Bürgern" in Wermelskirchener Parteien. Als unabhängiger Bürger konzentriert er sich auf die „Interessen von Wermelskirchen" ohne hierbei festgeschriebene Parteipositionen negativ oder positiv zu bewerten oder zu ignorieren.
  • 4. Der Moderator fördert die Produktion von „zielführenden Argumenten". Er hilft und lenkt hiermit den Diskurs in positiver und konstruktiver Denkweise, weil er eine emotionale und spontane, negative Meinungsprägung im Interesse aller Teilnehmer stets auf die Zielfrage zurückführen wird. Er bleibt der neutrale Vermittler ohne Vorurteile.
  • 5. Der Moderator sorgt für „zielorientierte Rückmeldungen" (Feedback) im Verlauf von mündlichen oder schriftlichen Arbeitsprozessen; einerseits an die Lenkungsgruppe mit dem Bürgermeister und andererseits an die beteiligten Arbeitsteilnehmer in den Projektgruppen.
  • 6. Der Moderator informiert die Öffentlichkeit und die Presse über den Arbeitsfortschritt und die Ziele der Zukunftswerkstatt. Er wirbt hierbei für mehr demokratische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den Arbeitsgruppen der Zukunftswerkstatt.
  • 7. Der Moderator ist dem amtierenden Bürgermeister gegenüber in seinem Ehrenamt verpflichtet. Er bewahrt in der Zusammenarbeit mit Anderen die Grundsätze der Loyalität.

 

Wermelskirchen, den 27.05.2009