Test bestanden: Impfzentrum bewährt sich beim großen Probedurchlauf – Impfbetrieb soll laut Land NRW Anfang Februar starten

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Ein ausführlicher Testlauf im neuen Impfzentrum in der Rhein-Berg Galerie ist erfolgreich verlaufen. Dabei wurden noch einmal sämtliche Vorgänge überprüft und eingeübt, vom Empfang der Ankommenden über die Immunisierung selbst bis zur kurzen Wartephase für frisch Geimpfte. „Wir freuen uns, dass alles reibungslos funktioniert und wir dieses Angebot nun trotz des hohen Aufwands rasch für die Bürgerinnen und Bürger aller kreisangehörigen Kommunen bereitstellen können“, erklärt Landrat Stephan Santelmann zum erfolgreichen Probedurchgang. „Wir hoffen, dass es rege angenommen wird.“ Nach derzeitigem Planungsstand ist mit dem Beginn des Impfbetriebs Anfang Februar zu rechnen. An der Übung beteiligt waren die eingesetzten Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe, die leitenden Impfärzte sowie Mitarbeitende der Kassenärztlichen Vereinigung und des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Testweise wurde der Betrieb einer sogenannten Impfstraße durchgespielt – ein abgetrennter Raum, in welchem die Registrierung und Vorgespräche stattfinden und anschließend das Vakzin verabreicht wird. „Die Kapazität kann bedarfsweise kurzfristig auf vier Impfstraßen angepasst werden“, erklärt Gerhard Weber, Leiter des Arbeits- und Gesundheitsschutzes des Rheinisch-Bergischen Kreises. Bezüglich des Testdurchgangs zieht Weber ein rundum positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit den Abläufen. Die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen klappt hervorragend. Auch angesichts der Kurzfristigkeit, mit der das Impfzentrum errichtet und der Betrieb organisiert werden mussten, haben sich hier alle Beteiligten rasch zusammengefunden. Das Impfzentrum steht in den Startlöchern und wir freuen uns, wenn es jetzt bald losgeht.“

Ob im Rheinisch-Bergischen Kreis ein zweites Impfzentrum im Nordkreis eröffnen darf, hängt von einer entsprechenden Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen ab. „Als Flächenlandkreis wissen wir um diese Bedarfe, die insbesondere während der Corona-Lage von den Kommunen an uns herangetragen werden, und wir unterstützen diese. Nach dem erfolgreichen Testlauf sind wir zuversichtlich, im Falle einer Genehmigung zeitnah eine Außenstelle einrichten und in Betrieb nehmen zu können“, erklärt Landrat Stephan Santelmann.

 

Hintergrund:

Derzeit werden noch die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen von mobilen Impfteams aufgesucht. Sind diese Besuche abgeschlossen, werden im Impfzentrum zunächst sogenannte vulnerable Gruppen der Bevölkerung empfangen. Vulnerable Gruppen sind etwa betagte Menschen über 80 Jahre oder Personen mit Vorerkrankungen, die jeweils in der Lage sind, eigenständig zum Impfzentrum zu kommen. Sie werden zuerst geimpft, anschließend die Angehörigen von Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur. Danach werden Termine für alle Bürgerinnen und Bürger vergeben. Die Impfungen sind freiwillig und werden nur nach vorheriger Terminvereinbarung verabreicht. Zuständig hierfür ist die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein unter der Telefonnummer 0800 - 116 117 01.

Ein Film mit einem Rundgang durchs Impfzentrum gibt es unter https://t1p.de/q4xk

Alle weiteren Informationen zum Impfzentrum im Rheinisch-bergischen Kreis finden Sie unter www.impfzentrum-rbk.de

Landrat Stephan Santelmann und medizinisches Personal beim Probelauf im Impfzentrum
Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis / Joachim Rieger
Gerhard Weber, Leiter des Arbeits- und Gesundheitsschutzes des Rheinisch-Bergischen Kreises, präsentiert das Impfzentrum
Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis / Joachim Rieger
medizinisches Personal (Rettungskräfte) unterhalten sich
Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis / Joachim Rieger