Aktuelle Presseinformationen

Warum Elektroschrott wichtig ist und nicht in den Hausmüll gehört

Erstellt von Kathrin Kellermann | |   News

Lockenstab, Bügeleisen, Smartphone oder Kaffeemaschine – diese Elektrogeräte sind so klein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher schnell versucht sind, kaputte Geräte im Hausmüll zu entsorgen. Da gehört Elektroschrott aber nicht hin, denn in den kleinen Elektrogeräten stecken bezogen auf ihr Gesamtgewicht wesentlich mehr wichtige Rohstoffe als beispielsweise in Waschmaschinen. Deshalb ist es wichtig diese Geräte zu sammeln, um sie zu verwerten. Elektroschrott ist wertvoll und schont Ressourcen.

Die getrennte Sammlung ist wichtig, um Schadstoffe fachgerecht zu entsorgen und auch, um so viele Metalle und Kunststoffe wie möglich recyceln zu können.

In Wermelskirchen können Elektrokleingeräte in den dafür vorgesehenen Sammelcontainern entsorgt werden. Zu den Elektrokleingeräten gehören elektronische Haushaltsgeräte wie Toaster, Kaffeemaschinen, Handmixer oder Eierkocher, elektrische Rasierer, Fön, Telefone, kleine, elektronische Spielzeuge und Kleinwerkzeuge.

Diese gehören in entsprechende Depotcontainer für Elektrokleingeräte. In Wermelskirchen gibt es vier Depotcontainer für kleinen Elektroschrott und zwar in der Albert-Einstein-Straße, der Jahnstraße, der Pilghauser Straße (altes Freibad Dhünn) sowie an der Mehrzweckhalle in Dabringhausen. Die Stadt Wermelskirchen bittet um aktive Nutzung aller aufgestellten Depotcontainer.

Über weitere Depotcontainer-Standorte für Altglas, Altkleider, Batterien und Elektrokleinteile im Stadtgebiet in Wermelskirchen können sich Bürgerinnen und Bürger auf der Website der Stadt unter https://wermelskirchen.maps.arcgis.com informieren. Dort gibt es eine interaktive Karte mit allen Standorten der verschiedenen Depotcontainer.

Die kostenlose Abgabe von Grünabfällen, Kühlgeräten, Altpapier, Metall, Alt-Textilien, Schuhen, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, LED-Lampen, Batterien, Korken sowie CD’s und DVD’s und Gelben Säcke ist hingegen am Kommunalen Wertstoffhof möglich. Dort können auch Elektrogroßgeräte abgegeben werden. Dazu gehören Elektroherde und Mikrowellen, Spül- und Waschmaschinen, Wäschetrockner – und schleudern, Stereoanlagen, Computer, Monitore und Fernseher sowie elektrische Rasenmäher und Werkzeug.

Die Annahme von Sperrmüll aus privaten Haushalten am Wertstoffhof ist seit diesem Jahr übrigens bis drei m³ pro Anlieferung gebührenfrei. Dieser Service kann gebührenfrei zu den normalen Öffnungszeiten in Anspruch genommen werden. Andere Abfälle wie Altreifen, Bauschutt, Baumischabfällen und Altholz werden gegen Entgelt und Quittung angenommen.

Der Kommunale Wertstoffhof (BAV & AVEA) in der Albert-Einstein-Straße 28 in Wermelskirchen ist unter Telefon 0800 - 8058050 zu erreichen und während der Sommeröffnungszeiten (April bis Oktober) dienstags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr, sowie samstags von 8 bis 12 geöffnet.

Von November bis März gelten die Winteröffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 11 bis 16 Uhr, sowie samstags von 8 bis 12 Uhr.

Außerdem besteht die Möglichkeit, Sperrmüll, Elektrogroßgeräte und Kühlgeräte durch die von der Stadt Wermelskirchen beauftragte Entsorgungsfirma Revea auf Abruf am Grundstück abholen zu lassen. Die Abfuhr ist hingegen gebührenpflichtig und kann durch den Erwerb einer Abfuhrkarte, die es ohne Terminvereinbarung am Empfang im Rathaus gibt, oder online beantragt werden. Auf der Website www.wermelskirchen.de sind die die Online-Anträge unter dem Suchbegriff „Bürgerservice“ gelistet.

Durch umsichtige Verhalten kann jeder dazu beitragen, die Stadt sauber zu halten und wertvolle Ressourcen zu schonen. Für Fragen steht die Abfallberatung der Stadt Wermelskirchen per Mail an abfall@wermelskirchen.de oder telefonisch unter 02196 / 710 - 224 zur Verfügung.

Kontakt zur Meldung


K. Kellermann

k.kellermann@­wermelskirchen.de 02196 710-101 Stabsstelle - Büro der Bürgermeisterin Adresse | Öffnungszeiten |
Einer der vier Depotcontainer für Elektrokleingeräte in Wermelskirchen findet sich in der Jahnstraße. Foto: Stadt Wermelskirchen / Kellermann