Entwicklung des Rhombus Areals

Die Geschichte des Rhombus Areals als Gewerbestandort begann im Jahr 1895, als die ursprünglich in Haid gegründete, dann in die Untere Remscheider Straße verlegte Bergische Eisenwaren-Fabrik vor Ort zeitgemäße Produktionsstätten mit eigenem Gleisanschluss errichtete. In den 1990er Jahren stellte die Firma Albert Schulte Söhne KG ihren Betrieb auf dem Rhombus Areal ein; der Betrieb wurde in die Albert-Einstein-Straße verlagert.

Seit dieser Zeit standen große Teile des Gebäudetrakts entlang der ehemaligen Bahntrasse (heute B 51) leer und verfielen zunehmend. Verschiedene planerische Überlegungen wurden seitdem angestellt und wieder verworfen.

Nun haben die Grundstückseigentümer und das Büro Hoch³ Rolf Körschgen für das ca. 3 ha große Areal einen Entwurf vorgelegt, der die im Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEHK) entwickelte Nutzungskonzeption für ein Innovationsquartier aufnimmt.

Der Entwurf soll nach Angaben des Verfassers Nutzungen aus den Bereichen Dienstleistungen (Hotel und Gastronomie), Gewerbe / Bildung / Forschung (Büros, Co-Working-Spaces, Labore, Werkstätten), Kultur (Galerie, Showroom, Event-Space und Ausstellungsflächen) und soziale Einrichtungen (Kindertagesstätte) ermöglichen sowie Wohnen für alle Nutzergruppen vorsehen.

Außerdem ist im Südwesten des Areals ein mehrgeschossiges Parkhaus vorgesehen, das von der Wolfhagener Straße aus erschlossen wird und zusätzlich eine (fußläufige) Anbindung an den Brückenweg erhalten soll.

Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Projekt zu schaffen, ist die Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig. Im Rahmen dieser Bauleitpläne werden auch die obligatorischen Beteiligungen der Öffentlichkeit (frühzeitige Bürgerbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB und die öffentliche Auslegung gem. § 4 (1) BauGB) durchgeführt.

 


Über die nachfolgenden Links können Sie sich verschiedene Unterlagen zum Projekt Rhombus Areal ansehen:


Berichterstattung WDR Lokalzeit Bergisches Land vom 8.3.2021:


Das Büro für Architektur und Planung Hoch³ Rolf Körschgen stellt auf seiner Homepage das folgende Video bereit: