Breitbandausbau in Wermelskirchen

Ein schneller Internetzugang gehört heute für fast jedermann zur Grundversorgung und ist für viele berufliche und private Zwecke unabdingbar. Deshalb verfolgt die Stadt Wermelskirchen mit Nachdruck das Ziel, dass alle Wermelskirchener Haushalte und Unternehmen mit einem zeitgemäßen Breitband-Internetzugang ausgestattet werden.
 
Die Stadt Wermelskirchen ist mit zahlreichen Telekommunikationsunternehmen im Gespräch, damit diese die vorhandenen Lücken im Breitbandnetz schließen. Wirklich zukunftssicher ist dabei nur der Bau eines reinen Glasfasernetzes. Auch mit Unternehmen, die diesen Ausbau betreiben, steht die Stadt Wermelskirchen in Kontakt.
 
Wenn Sie mehr über die verschiedenen Breitbandtechnologien erfahren möchten, finden Sie auf den Internetseiten von Breitband.NRW alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Ausbauarten und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
 
Wenn Sie wissen möchten, wieviel Leistung aktuell an Ihrem Hausanschluss bzw. an Ihrer Adresse verfügbar ist, testen Sie doch einfach auf den Internetseiten der Telekommunikationsanbieter die aktuelle Verfügbarkeit:

Telekom: www.telekom.de/schneller
Vodafone: www.vodafone.de/dsl/verfuegbarkeit-pruefen.html

Glasfaserausbau novanetz

Ein neuer Anbieter von Telekommunikationsnetzen ist die Firma novanetz aus Hannover. Novanetz baut ein reines Glasfasernetz und ist bereits in Leichlingen und Burscheid tätig.

In Wermelskirchen wird der Ausbau im Westen der Stadt mit dem Ausbaugebiet I (Bechhausen, Neuenhaus, Unterstraße, Löh) beginnen.
Damit sich die Investition in das neue Glasfasernetz wirtschaftlich trägt, ist eine verbindliche Zusage von wenigstens 50% der Haushalte notwendig, dass sie einen Glasfasreranschluss von novanetz buchen möchten.

Aktuelle Informationen zum Ausbaustatus finden Sie auf der Internetseite von novanetz[Link https://www.novanetz.de/ausbaugebiete/ortsteile/42929-wermelskirchen einfügen]. Dort finden Sie auch alle Informationen zu Preisen und viel Wissenswertes rund um den Glasfaserausbau.

Wenn sich im Ausbaugebiet I ausreichend viele Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden, kann im nächsten Schritt das nächste Ausbaugebiet (Tente bis Braunsberg) angegangen werden.

Breitband-Entwicklungskonzept in Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Vorrangiges Ziel der Stadt Wermelskirchen ist es, die Telekommunikationsunternehmen beim sogenannten Eigenausbau zu unterstützen. Das bedeutet, dass die Unternehmen den Breitbandausbau aus eigenem wirtschaftlichen Interesse vorantreiben, ohne Mittel der öffentlichen Hand in Anspruch zu nehmen. In Wermelskirchen hat die Telekom im Jahr 2017 umfangreichen Eigenausbau vorgenommen.

In dünner besiedelten Teilen der Stadt ist der Eigenausbau aber häufig nicht wirtschaftlich. Deshalb hat sich Wermelskirchen in Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis im Rahmen des Breitband-Entwicklungskonzeptes um Fördermittel beworben, um auch diese Bereiche mit Breitbandanschlüssen zu versorgen.
 
Es handelt sich dabei um Mittel aus dem Bundes-Förderprogramm Breitband und einem Förderprogramm des Landes NRW für den Ausbau des Breitbandnetzes. Ziel dieser Förderprogramme ist es, Deutschland nahezu flächendeckend mit Breitbandanschlüssen zu versorgen.

Seit März 2020 liegen die Förderbescheide für das erste Ausbaugebiet vor, mit denen die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke der Telekommunikationsunternehmen gedeckt wird. Das ist der Betrag, den das Unternehmen benötigt, damit der Ausbau wirtschaftlich erfolgt.

Die Telekom, die die Ausschreibung hierfür gewonnen hat, erstellt derzeit die konkrete Ausbauplanung. Der Ausbau muss bis März 2023 abgeschlossen sein. Jedes Haus im Ausbaugebiet bekommt, sofern von den Eigentümern gewünscht, einen eigenen Glasfaseranschluss (FTTH = Fibre-to-the-Home). In Kürze wird der Rheinisch-Bergische Kreis eine Online-Karte veröffentlichen, in der die genauen Ausbaubereiche und der jeweilige Arbeitsstand dargestellt sind. Alle Eigentümer erhalten außerdem eine schriftliche Information zum Ausbau und zu den nächsten Schritten.

Breitbandausbau der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom als größter Netzbetreiber in Wermelskirchen hat ihr Telekommunikationsnetz 2017 vor Ort in weiten Teilen ausgebaut. Ca. 15.700 Haushalte profitieren seit Ende 2017 / Anfang 2018 davon und können Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s für Downloads bzw. bis zu 40 Mbit/s für Uploads nutzen. In Einzelfällen sind über Super-Vectoring auch noch höhere Bandbreiten möglich.

Die grauen Schaltkästen am Straßenrand (sogenannte Kabelverzweiger) wurden mit Glasfaserleitungen an die örtlichen Vermittlungsstellen angeschlossen. Von den Kabelverzweigern aus bleibt es bei den bestehenden Kupferleitungen zu jedem Haus. Dieser sogenannte FTTC-Ausbau (Fiber-to-the-Curb) bringt die Glasfaser in die Nähe der Nutzer und ermöglicht zumindest in der Nähe der Kabelverzweiger vergleichsmäßig hohe Bandbreiten. Ist das Kupferkabel bis zum Haus jedoch länger, nimmt die verfügbare Bandbreite ab, liegt aber dennoch deutlich über der vorher verfügbaren Datenrate.

In Dhünn steht das Breitbandnetz seit Ende November 2017 ca. 950 Haushalten zur Verfügung. Dabringhausen können ca. 2.450 Haushalte seit Ende Dezember 2017 die neuen Bandbreiten buchen und nutzen.

In Wermelskirchen ist die Freischaltung der ca. 12.400 Haushalten sukzessive seit Mitte Dezember 2017 erfolgt.

 

 

Informationen und Kontakte

Ihre Ansprechperson

Herr F. Leßke

F.Lesske@­wermelskirchen.de 02196 710-610