Aus dem 3D-Drucker: Taktile Symbole erleichtern Alltag für Seh-Behinderte

Erstellt von Stephan Singer |

Kleine Ursache, große Wirkung. Der Beirat für Menschen mit Behinderung hat eine tolle Idee nach Wermelskirchen gebracht und gleich umgesetzt: kleine Helferlein, die den Alltag von Menschen mit Seh-Einschränkungen erleichtern. Mit den sogenannten „Taktilen Symbolen“ können beispielsweise Mülltonnen gekennzeichnet werden. So lässt sich durch Tasten erkennen, ob es die schwarze, blaue oder braune Tonne ist.

Damit nicht genug: Im eigenen Haushalt oder Umfeld können Menschen mit Seh-Einschränkungen die Zeichen natürlich auch für andere Einsatzzwecke nutzen – je nach Bedarf. Man muss sich nur merken, welches Symbol für was steht.

Die Symbole lassen sich einfach über einen 3D-Drucker herstellen. Eine Dateivorlage zum kostenlosen Download steht bereit auf der städtischen Website: hier.

Keinen 3D-Drucker? Kein Problem! Interessierte können sich gerne an die Vorsitzende des Beirates, Petra Sprenger, wenden, die bei der Erstellung der Symbole hilft. Einfach eine Mail an pe.sprenger@gmx.de schreiben.

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Taktile Symbole
Taktile Symbole ermöglichen es Menschen mit Seh-Beeinträchtigung, beispielsweise Mülltonnen zu markieren. Foto: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer