Der „Bergische Wanderbus“ ist kein gewöhnlicher Bus. Er ist viel mehr: Jedes Jahr begleitet er Besucherinnen und Besucher unserer Region zwischen den schönsten Wanderrouten zwischen Eifgen und Dhünn. Auch in diesem Jahr fährt er wieder: Die neue Saison startet am Samstag, 28. März, und verbindet bis zum 4. Oktober attraktive Wanderziele zwischen Wermelskirchen, Odenthal und Bergisch Gladbach.
Die Wanderbus Linie 267 ist an Wochenenden, Feiertagen sowie an den Brückentagen 15. Mai und 5. Juni, unterwegs. Die erste Fahrt startet morgens an der S-Bahn in Bergisch Gladbach und führt über Odenthal nach Wermelskirchen. Abends bringt der Bus die Fahrgäste zurück nach Bergisch Gladbach. Das Angebot ist ideal für Wanderinnen und Wanderer, die eine Streckenwanderung planen, weil die Route flexibel gestaltet werden kann. Etwa mit Start an einem Wanderparkplatz und Rückfahrt mit dem Bus oder umgekehrt.
Den Startschuss für die neue Saison des Bergischen Wanderbusses gaben in dieser Woche Landrat Arne von Boetticher, Odenthals Bürgermeisterin Laura Lundberg, Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin der Tourismusorganisation das Bergische, RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank und Bürgermeister Bernd Hibst, der wie alle anderen großer Fan des Wanderbusses ist.
Denn: Seit 2010 verbindet der Wanderbus die Gemeinden, macht die wunderschöne Natur über größere Strecken erlebbar und bringt erfolgreich Gäste in die Städte: 2025 wurden 1.565 Fahrgäste an 62 Betriebstagen befördert.
„Sicherlich erfüllt der Wanderbus keine klassische Daseinsvorsorge. Stattdessen schafft er aber Werte, die nicht in Zahlen messbar sind: Er stärkt unsere lokale Wirtschaft, fördert den Tourismus und verbindet Menschen mit der Natur und miteinander. Die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen zeigt: Er wird gebraucht. Er wird gewünscht. Er funktioniert“, sagte Bernd Hibst.
Landrat Arne von Boetticher sagte: „Der Bergische Wanderbus ist ein tolles Angebot im Freizeitverkehr des ÖPNV. Er macht die Wanderregion zwischen Odenthal und Wermelskirchen attraktiver und ermöglicht es, die Region kennenzulernen.“
Und das ist auch kulinarisch ein Highlight für die, wie Laura Lundberg hinzufügte: „Die Gastronomie am Wegesrand profitiert von dem Angebot und darüber hinaus ist der WanderBus ein hervorragendes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit.“
Dass der Wanderbus ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung des Bergischen Wanderlands als Qualitätswanderregion ist, stellte Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin der Tourismusorganisation klar. „Er verbindet Wege, Orte und Angebote miteinander und bringt Gäste gezielt zu unseren Gastgebern entlang der Strecke. Für uns ist der Wanderbus deshalb weit mehr als ein Mobilitätsangebot – er ist das Sahnehäubchen für den Wandertourismus im Bergischen.“
Die Wanderbus-Linie 267 bedient die RVK und deren Geschäftsführer Dr. Marcel Frank konnte verkünden, dass der Bus in diesem Jahr auf seine ursprüngliche Route zurückkehrt und insgesamt 16 Haltestellen von Odenthal bis Wermelskirchen anfährt. Unter anderem kann der Wanderbus nun auch endlich wieder an der Neuemühle halten und von dort weiter zur Straßenfarm gelangen.
Eine Fahrt mit dem Wanderbus ist unter anderem mit dem Deutschlandticket möglich, aber auch im Bus direkt können Tickets erworben werden. Damit der Bergische Wanderbus noch viele Jahre fährt ist es aber nötig, dass sich Unterstützerinnen und Unterstützer finden, die sich an den Kosten für das tolle Freizeitangebot beteiligen.
Bürgermeister Bernd Hibst stellt klar: „Wir sagen sagen ganz klar: Wir wollen den Wanderbus behalten. Ein Angebot, das so viel bewegt, darf nicht aus Kostengründen aufgegeben werden, sondern wir sollten gemeinsam alles dafür tun, um den Wanderbus zu erhalten.“
Mehr Infos zu dem Bergischen Wanderbus und den genauen Fahrplan gibt es hier.
Info:
Der Bergische Wanderbus ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Wermelskirchen, der Gemeinde Odenthal, des Rheinisch-Bergischen Kreises und der regionalen Tourismusorganisation Das Bergische GmbH. Er ist in den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) integriert, sodass die regulären VRS-Tickets sowie das Deutschlandticket gültig sind. Eingesetzt wird ein Kleinbus mit begrenztem Platzangebot. Hunde können gemäß den Beförderungsbedingungen des VRS mitgenommen werden, Fahrräder aber nicht. Der Bus ist nicht barrierefrei.
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