Die Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Wermelskirchen, Laura Pechtel, wird am Freitag, 7. August, von 10 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund ums Thema „Hitze meistern, selbst aktiv werden, gemeinsam schützen“ zur Verfügung stehen.
Damit möchte die Stadt die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen durch die steigenden Temperaturen lenken und gleichzeitig Tipps geben und zeigen: „Hilfe zur Selbsthilfe“ funktioniert.
Was können Interessierte unter anderem von Laura Pechtel erfahren?
Kühle Orte im Stadtgebiet
Einige kühle Plätze sind bereits auf der interaktiven Karte der Stadt verzeichnet. Weitere Kooperationen, um weitere Rückzugsorte zu schaffen, sind in Planung.
Kostenlose Trinkwasserangebote
Im Stadtgebiet gibt es mittlerweile drei Trinkwasserbrunnen, an denen Bürgerinnen und Bürger kostenlos ihre Trinkwasserflaschen auffüllen können. Außerdem beteiligen sich einige Geschäfte an der „Refill“-Aktion. Auch hier können mitgebrachte Flaschen kostenfrei aufgefüllt werden.
Hitzeinformationen und spannende Gadgets
Welche Maßnahmen gibt es, um sich im Alltag vor der Hitze zu schützen? Welche Angebote gibt es von der Stadt? Laura Pechtel gibt gerne Informationen zu diesen und anderen Themen, stellt den Hitzeknigge der Stadt, hilfreiche Hitzewarner für die Wohnung oder UV-Karten vor, um den optimalen Lichtschutzfaktor für den Tag bestimmen zu können.
Klimaangepasste Grundstücke
Mit einfachen Maßnahmen können Haus- und Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer ihr Zuhause besser an die Folgen des Klimawandels anpassen und gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Hitzeschutz leisten. Dazu gehören beispielsweise die Entsiegelung von Flächen und die Begrünung von Dächern und Fassaden. Auch naturnah gestaltete Vorgärten statt Schotterflächen helfen dabei, die Hitze zu dämmen. Dazu hat die Klimaanpassungsmanagerin ebenso Tipps parat, wie zu den passenden Bäumen, die gepflanzt werden können, oder zu hitzeresistenten Pflanzen.
Diese Maßnahmen tragen lokal zu kühleren Temperaturen bei und helfen auch, das Regenwasser besser auf dem Grundstück zu speichern. Wer sich über Möglichkeiten zur klimaangepassten Gestaltung des eigenen Grundstücks informieren möchte, erhält vor Ort Informationen. Passend dazu kann Laura Pechtel Fragen über die Pläne der Stadt beantworten, welche Klimaanpassungsmaßnahmen aktuell von der Stadt umgesetzt oder deren Umsetzung geplant wird.
Hitzepatenschaften – Nachbarschaft hilft Nachbarschaft
Bisher ist es eine Idee: ehrenamtliche Hitzepatinnen und Hitzepaten kümmern sich gezielt um ältere oder vulnerable Nachbarinnen und Nachbarn. Oft reicht schon ein einfaches Klingeln, ein kurzer Check und ein „Alles gut bei dir?“. „Wir möchten, dass sich niemand bei den hohen Temperaturen alleingelassen fühlt, und auch zeigen, dass jede und jeder selbst aktiv werden kann“, so Laura Pechtel. „Deshalb würde ich auch gerne ein Feedback von den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Wochenmarkt zu dem Thema haben.“