Was in der Herbstsonne noch gold-gelb, beige und rötlich schimmert, fällt in den kommenden Wochen zu Boden. Denn: Langsam aber sicher werfen die Laubbäume ihre bunt gefärbten Blätter ab. Dann kann es gefährlich werden, weil feuchtes Laub eine rutschige Schicht bildet. Für Grundstücksbesitzerinnen und Grundstückbesitzer heißt es deshalb: Laub fegen – vor allem auf den Gehwegen. Zur Entsorgung geht das gekehrte Laub entweder auf den eigenen Kompost, in die Bio-Tonne oder auf den Wertstoffhof.
Wo große Laubbäume auf städtischen Grund stehen, bietet die Stadt den Anliegerinnen und Anliegern Unterstützung. Für diese besonderen Bereiche, wo das Laub der Bäume in größeren Mengen auf den Gehwegen landet, hat das Team des städtischen Betriebshofs über 80 Sammelkörbe aufgestellt, in die das gekehrte Laub gefüllt werden kann. Je nach Kapazität werden diese Laubkörbe alle zwei bis drei Wochen geleert.
Das geschieht mit der städtischen Kehrmaschine, mit deren „Rüssel“ sich das Laub aus den Körben saugen lässt. Deshalb ist es wichtig, tatsächlich nur Laub in die Sammelkörbe zu werfen: Beispielsweise Äste erschweren die Leerung oder führen zur Verstopfung des Rohres.
„Es ist eine freiwillige Serviceleistung, um es den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern leichter zu machen, die Straßen und Gehwege sauber zu halten“, sagt Betriebshof-Chef Daniel Delissen. Weitere Körbe können demnach aber aus Kapazitätsgründen nicht aufgestellt werden.
Die Laubkörbe befinden sich beispielsweise in der Wielstraße, wo viele große Linden die bekannte Allee bilden, oder auch in der Stockhauser Straße.
Info: Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzer sind gemäß städtischer Satzung verpflichtet, den Gehwegbereich an ihren Grundstücken zu reinigen. Um das zu vereinfachen und um sicherzustellen, dass die Gehbereiche auch um die städtischen Bäume herum frei von Laub und damit sicher sind, stellt der Betriebshof in jedem Herbst über 80 Laubkörbe im Stadtgebiet auf.
Hinweis: Grün- und Gartenabfälle bis zu einer Menge von drei Kubikmetern - also auch Laub und Äste - können Privathaushalte aus Wermelskirchen gebührenfrei auf dem Reloga-Wertstoffhof an der Albert-Einstein-Straße 28 abgegeben.
Die Wertstoffhof-Öffnungszeiten sind bis zum 31. Oktober: dienstags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 12 Uhr. Ab November ist der Wertstoffhof zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags und donnerstags von 11 bis 16 Uhr sowie samstags von 8 bis 12 Uhr. Weitere Infos: www.reloga.de/wertstoffhoefe/wermelskirchen
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