Gedenken an den Bombenangriff in Hünger 1944

Erstellt von Kathrin Kellermann |

Noch heute gilt der Tag als der „schwärzeste Tag in der Geschichte Wermelskirchens“. Vor allem in Hünger, wo noch Zeitzeugen der Katastrophe vom 4. November 1944 leben. Vor 82 Jahren warfen Flugzeuge in vier Angriffswellen unzählige Spreng- und Brandbomben auf Hünger und Wermelskirchen ab. 44 Häuser wurden bei dem Angriff komplett zerstört, die Bewohner obdachlos. 85 Menschen wurden verwundet und 66 Menschen verloren ihr Leben. 

Um ihrer zu gedenken wird Bürgermeister Bernd Hibst am Mittwoch, 4. November, um 14 Uhr mit seinen Stellvertretern Stefan Leßenich und Norbert Galonska einen Kranz am Mahnmal in Hünger niederlegen. 

Pfarrerin Almuth Conrad wird die stille Zeremonie am Mahnmal, das 1957 eingeweiht wurde, leiten. Für die musikalische Umrahmung des Gedenkens sorgt Trompeter Torben Krause. Zur Zeremonie und der Schweigeminute für die Opfer des Bombenangriffs sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. 

„66 Menschen haben an diesem Tag 1944 ihr Leben verloren. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch, eine Familie, ein Schicksal. Wir dürfen nicht vergessen, welches Leid der Bombenangriff über Hünger und Wermelskirchen gebracht hat. Die Erinnerungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mahnen uns, den Frieden nicht als selbstverständlich anzusehen und alles dafür zu tun, dass sich solches Leid niemals wiederholt“, sagt Bürgermeister Bernd Hibst.

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Am 4. November wird am Mahnmal in Hünger wieder den Opfern des Bombenangriffs 1944 gedacht. Foto: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann