In der Mensa der Gesamtschule sind die letzten Arbeiten zum Ausbau des Küchen- und Personalbereichs nach Plan verlaufen. Lediglich ein paar Fußleisten müssen noch angebracht werden – das passiert aber in den kommenden Tagen, wie Tanja Gerresheim, Projektleiterin vom Gebäudemanagement der Stadtverwaltung, erläutert.
Unmittelbar neben der Küche und der Essensausgabe sind Trockenbauwände gesetzt worden, wodurch ein benötigter Umkleideraum von rund sechs Quadratmetern gebaut ist, der dem Mensa-Team der Werkstatt Lebenshilfe Bergisch Land ab Beginn des neuen Schuljahrs zur Verfügung steht.
Durch die Anordnung des Trockenbaus entstand gleichzeitig ein Durchgang nebst neuen Türen, der die Umkleide, die Mensa, die Küche und den Thekenbereich miteinander verbindet.
Ebenfalls im Zeitplan erledigt: In der Küche ist eine neue sogenannte Hygiene-Decke eingesetzt worden. Sie ist abwaschbar und in ihr sind LED-Leuchten für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes eingelassen.
Dadurch wird das Arbeitsumfeld für das Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wesentlich angenehmer – Anregungen dazu hatte auch die Werkstatt Lebenshilfe beigesteuert, die ebenso von der Stadt mit dem Betrieb der Mensa im Städtischen Gymnasium beauftragt ist. Dort hatte die Stadt entsprechende bauliche Änderungen schon in der Osterschulferien umsetzen können.
Gemeinsames Ziel von der Lebenshilfe und der Stadt als Schulträgerin ist es, dass durch die Optimierungen der Küchen- und Personalbereiche in den beiden Mensen schrittweise das Angebot verbessert und ausgeweitet werden kann.
Wie schnell dieser Prozess voranschreitet, ist auch abhängig von der Gesamtzahl und Art der Vorbestellungen. Denn: Die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium sowie an Gesamt- bzw. Sekundarschule können aus einem Wochenspeiseplan online via „i-Net“ vorbestellen. Bezahlt wird mit einem Chip, der zuvor von den Eltern mit einem Guthaben „gefüttert“ wurde, sodass das Mitführen von Bargeld nicht zwingend nötig ist.
Weil die Arbeiten in der Mensa der Gesamtschule nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden konnten, hatte sie die Stadt eigens in die Zeit der Sommerschulferien geplant. Bereits in den Vorjahressommerferien war in der Gesamtschulmensa gearbeitet worden, um sie an die Bedarfe und Wünsche der wachsenden Schule sowie der Lebenshilfe anzupassen.
Damit nicht genug: Ebenfalls bis zum Ende der Sommerferien werden die Malerarbeiten in den am Weyersbusch gelegenen Modulgebäudeteilen F und G abgeschlossen sein – am ersten Schultag erwartet die Schülerinnen und Schüler also ein frisches Ambiente in den Fluren und Klassenzimmern dieser Gebäude, wo derzeit noch der Sockelanstrich erfolgt. Der Sockelanstrich soll verhindern, dass der nahe am Boden liegende Bereich der Wände schnell verschmutzt und fleckig daherkommt.
Übrigens: Bei der Farbauswahl hat sich die Stadt an den Ideen orientiert, die das gemeinsam von Schule und Fachleuten entwickelte Farbkonzept hervorgebracht hat.
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