KI-gestützte Bad-Überwachung geht in Betrieb – außerdem: Quellenbad am 26./27. Oktober geschlossen

Erstellt von Stephan Singer |

Eine Investition für noch mehr Sicherheit: Ab Ende Oktober bekommt das Team im Quellenbad „Verstärkung“ – in Form der KI-gestützten Bad-Überwachung, die Alarm gibt, wenn ein Mensch zu ertrinken droht. Nachdem bereits während der Sommerschulferien die Verkabelung gelegt wurde, sind nun auch die Kameras und die dazugehörige Hardware-Technik installiert. Das konnte genauso im laufenden Hallenbad-Betrieb geschehen, wie die Einbindung der Kameras in das Netzwerk. Diese Arbeiten schließt die IT-Abteilung der Stadtverwaltung derzeit ab.

Ein letzter Schritt zur Inbetriebnahme der zusätzlichen Sicherheitstechnik steht noch aus: die Ausrichtung und Feinjustierung der sechs am großen Schwimmbecken installierten Kameras und der vier für das Nichtschwimmerbecken. Dieser Arbeitsschritt könnte zwar im laufenden Betrieb erfolgen, wird aber am Montag, 26., und Dienstag, 27. Oktober, durch eine von der Stadt beauftragte Fachfirma durchgeführt.

Diese beiden Tage nutzt die Fachfirma für diese Arbeiten, weil dann das Quellenbad sowieso geschlossen bleiben muss. Denn: Im Nachgang zu den bereits im Sommer umgesetzten Maßnahmen sind noch kleinere Wartungsarbeiten an der Anlage zur Filterung des Wassers nötig. Dafür müssen die Filteranlagen zwischenzeitlich abgeschaltet werden. Deshalb sind diese Arbeiten nicht während des laufenden Hallenbad-Betriebs machbar.

Auch wenn die abschließende Justierung der Kameras auch im laufenden Betrieb möglich wäre, können so am 26. und 27. Oktober „zwei Fliegen mit einer Klappe“ geschlagen werden, um die Einschränkungen für die Schwimmerinnen und Schwimmer möglichst gering zu halten.

Nachdem sich der Sportausschuss eine KI-gestützte Bad-Überwachung in einem Kölner Schwimmbad angesehen und eine Beschlussempfehlung zur Anschaffung für das Quellenbad gegeben hatte, beschloss der Stadtrat im vergangenen Jahr mehrheitlich die Anschaffung der modernen Technik.

Da solche Anlagen derzeit sehr gefragt sind, hatte es zwischenzeitlich Lieferprobleme bei den Kameras gegeben. Insgesamt hat die Stadt Wermelskirchen für die KI-gestützte Bad-Überwachung im Quellenbad 63.000 Euro investiert.

Die Kameras der KI-gestützten Bad-Überwachung zeichnen keine Bilder auf, auf denen Menschen zu erkennen sind – die Kameras registrieren quasi schemenhafte Silhouetten. Das reicht aus, damit die KI-gestützte Technik zum Beispiel auf Körper, die sich längere Zeit nicht oder ungewöhnlich bewegen, reagieren kann.

Alle Infos zum Quellenbad und zu den Öffnungszeiten gibt es hier.

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Kamera im Hallenbad
Die Kameras der Bad-Überwachung sind in ein Netzwerk eingebunden, das die IT-Abteilung der Stadt eingerichtet hat.
Kameras im Quellenbad
Die Kameras der KI-gestützten Bad-Überwachung „schweben“ quasi über den Schwimmbecken im Quellenbad. Fotos: Stadt Wermelskirchen / Michaela Böllstorf