Nur einen Tag hat es gedauert, dann war die Asphaltfläche eingebaut. 1100 Quadratmeter misst sie und vergrößert bald den Schulhofbereich am Schulstandort Weyersbusch / Wirtsmühle deutlich. Nach dem Abriss der Gebäude der ehemaligen Grundschule-Ost ist dann ein weiterer großer Schritt zum voranschreitenden Ausbau der jährlich wachsenden Gesamtschule getan.
Nachdem das Winterwetter zuletzt keinen Frost mehr brachte, konnten die Arbeiten für den Schulhof-Ausbau beginnen. Fünf Tage Vorbereitung waren nötig, um schließlich innerhalb von nur einem Tag die Asphaltdecke aufzubringen. Die bedeckt einen großen Teil der Fläche der ehemaligen Grundschule.
Das beim Abriss der alten Gebäude entstandene Material hat eine sinnvolle Verwendung gefunden: Es diente als Material für den Unterbau der Asphaltschicht. Das restliche Material wird in den kommenden Tagen genutzt, um die Randbereiche der Asphaltdecke auf eine Ebene aufzuarbeiten. Danach verschwinden auch die Bauzäune, die zurzeit noch das Baustellenareal absichern.
„Eine Besonderheit bei dieser Asphaltfläche ist, dass es keine Einfassung der Ränder wie beispielsweise beim Straßenbau gibt. Alle Flächen gehen nach Fertigstellung nahtlos ineinander über“, sagt Bayram Hüseyinoglu, der beim Tiefbauamt für die Außenanlagen der städtischen Gebäude zuständig ist. Er rechnet vor: „Hier sind rund 220 Tonnen Asphalt aus dem Mischwerk angefahren und eingebaut worden. Ein Lkw transportiert zwischen 20 und 25 Tonnen.“
„Gefüttert“ von den Ladeflächen der Lkw brachte ein sogenannter „Asphaltfertiger“ Bahn für Bahn auf, um die neue Fläche zu schaffen. Ein Laser an der Spezialmaschine sowie die Maschinisten richteten sich dabei an zuvor über den Boden gespannten Schnüren aus. Die Vorgabe: Nach dem Verdichten mit der Walze musste die Asphaltschicht mindestens eine Dicke von acht Zentimetern haben.
Die Schülerinnen und Schüler, die gerne in der Pause ein paar Körbe werfen möchten, können sich jetzt schon freuen: Ein Basketballkorb wartet bereits im Betriebshof auf seine Installation auf der neuen Schulhoffläche. Den Korb hatten sich Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule gewünscht und den bekommen sie auch. Die Bodenhülse zum Aufstellen des Korbes wird eingebracht sobald die übrigen Arbeiten abgeschlossen sind.
„Die weitere Gestaltung des Bereichs geschieht natürlich in enger Abstimmung mit der Schule. Die hat nun reichlich Platz, um sich zu entfalten und auf dem Areal etwas zu entwickeln“, sagt Timo Hädrich, Sachgebietsleiter im Amt für Gebäudemanagement.
Info Auch die verbliebenen Bodenplatten der nicht unterkellerten Abrissgebäude dienen zukünftig ebenfalls als Schulhoffläche. Sie dienten als Ausgangspunkt für die Vermessung, so dass sie sich ebenerdig in die Gesamtfläche integrieren.
zurück