Patinnen und Paten für Beete und Bäume gesucht

Erstellt von Kathrin Kellermann |

Die Hitzeperiode setzt nicht nur den Menschen zu. Auch die Bäume und Grünflächen in Wermelskirchen brauchen jetzt besondere Aufmerksamkeit. Vor allem junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht tief genug reichen, um selbstständig ausreichend Wasser aufzunehmen, sind auf Hilfe und regelmäßige Wassergaben angewiesen. Um die jungen Bäume zu schützen und insgesamt das grüne Erscheinungsbild der Stadt zu erhalten, sucht die Stadt noch weitere Interessierte, die eine Baum- oder Beetpatenschaft übernehmen möchten. 

Etwa 70 Patenschaften gibt es in Wermelskirchen aktuell. Warum diese so wichtig sind? „Vor allem in neueren Baugebieten gibt es viele kleine Grünflächen und bepflanzte Verkehrsinseln, die hübsch aussehen, aber gepflegt werden müssen“, erklärt Gärtnermeisterin Meike Zingler vom Betriebshof. „Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehlt im laufenden Geschäft die Zeit, um alle Bereiche ausreichend zu versorgen. Deshalb haben wir vor einigen Jahren das Patenschaftsprojekt ins Leben gerufen – und das ist wirklich toll.“ 

Wer ein Beet oder einen Baum als Pate „adoptiert“, übernimmt für einen bestimmten Zeitraum eine sichtbare Verantwortung für das Wohnumfeld und trägt aktiv zur Verschönerung und Pflege bei. 

Wichtig ist, junge Bäume in trockenen Sommern regelmäßig zu gießen. Dabei helfen Bewässerungssäcke, die um den Baum angebracht werden. Diese praktischen, wassersparenden Systeme geben das Wasser langsam und gleichmäßig an die Wurzeln ab. Die Säcke werden alle zwei bis drei Tage aufgefüllt. „Viele Paten haben diese Bewässerungssäcke bestellt, weil sie einfach und effizient sind und Ressourcen schonen“, weiß auch Gärtnermeister Daniel Radau. „Aber auch mit der Gießkanne kann man viel bewirken. Jeder Schluck Wasser zählt und hilft dabei, dass die Bäume wachsen, eine Krone ausbilden und uns in Zukunft Schatten spenden.“

Die Beete sind leicht zu pflegen: Laub entfernen und eventuell mal Unkraut zupfen und Ziergräser gießen. Kleine Arbeiten, die viel bewirken. 
Patinnen und Paten erhalten neben einer offiziellen Patenschaftsurkunde auch ein Schild im Beet, das ihre Patenschaft kennzeichnet. Und natürlich gibt es das gute Gefühl, aktiv etwas zum Natur- und Klimaschutz beizutragen. 

Die Patenschaft ist freiwillig. Der Pate oder die Patin verpflichtet sich, die laufende Pflege und Unterhaltung der kleinen Grünfläche zu übernehmen. Der Baumbestand muss erhalten werden und auch Baumschnitte werden weiterhin nur von den Experten des Betriebshofes durchgeführt werden. 

Wer Interesse an einer Patenschaft hat und sich für einen Baum oder ein Beet interessiert meldet sich gerne bei Meike Zingler per Mail an m.zingler@wermelskirchen.de oder telefonisch unter 02196 / 710-921 oder unter d.radau@wermelskirchen.de bei Daniel Radau. 

 

Zurück
Die Gärtnermeister Meike Zingler und Daniel Radau vom Betriebshof der Stadt vermitteln gerne Patenschaften für Bäume oder Beete, wie dieses Im Berg im Stadtgebiet. Fotos: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann
Ein Schildchen im Beet kennzeichnet die Patenschaft.