Warnung vor Glatteis: Nach dem Schneefall der vergangenen Tage besteht mindestens bis einschließlich Freitag, 9. Januar, die Gefahr von Eisbildung auf Straßen und Wegen. Davor warnt der Leiter des städtischen Betriebshofs, Daniel Delissen, und verweist dabei auf die Wettervorhersagen.
Ursache für die Glatteis-Gefahr sind die im Vergleich zu den vergangenen Tagen etwas milderen Temperaturen: Die haben dafür gesorgt, dass der gefallene Schnee angetaut ist, und bringen Regen. Sinken die Temperaturen in der Nacht wieder, gefriert die Feuchtigkeit zu einer gefährlichen Eisschicht.
„Äußerste Vorsicht ist dann geboten“, sagt Daniel Delissen und appelliert: „Am besten das Auto stehen lassen und zuhause bleiben.“ Denn: Sobald Glatteis vorherrscht, können auch die Räumdienste nicht mehr in gewohnter Manier arbeiten, sind zumindest langsamer unterwegs.
Eingeteilt in Früh- und Spätschicht arbeitet der Winterdienst nach Priorisierungen: Am dringlichsten werden verkehrspflichtige Straßen geräumt - beispielsweise die Route zum Krankenhaus. Anschließend folgen wichtige Straßen für Schulen, Kitas, Feuerwehr und den öffentlichen Personenverkehr. An dritter Stelle ist Zeit, um kleinere Straßen und Außenortschaften anzufahren.
Die Stadt kümmert sich um rund 400 kommunalen Straßen. Land- und Bundesstraßen fallen in die Zuständigkeit von Straßen-NRW, Kreisstraßen in die des Kreises.
Damit das Team vom Betriebshof reibungslos räumen kann, bittet es um Mithilfe: Enge Straßen oder Sackgassen, die durch parkende Fahrzeuge zusätzlich eingeengt werden, können nur schwer oder gar nicht befahren werden – das macht ein Räumen dann unmöglich.
Die Stadtverwaltung sagt den Kolleginnen und Kollegen vom Betriebshof von Herzen „Dankeschön“. Das Team ist seit Tagen im Dauereinsatz, um Wermelskirchens Straßen zu räumen: eine anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe, die ständig höchste Konzentration erfordert.
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